Simona Siegenthaler über Ingenieursberufe

Be­rufs­all­tag vom Schreib­tisch bis zur Bau­stel­le

Teil 4 un­se­rer Vi­deo­rei­he «Wir pla­nen die Ener­gie­zu­kunft» in der Ak­ti­ons­wo­che zum En­gi­neer’s Day.

Simona Siegenthaler gibt im vierten Video unserer Reihe «Wir planen die Energiezukunft» einen Einblick in ihren Berufsalltag.

Projekte starten meist mit einem weissen Blatt Papier beziehungsweise einem leeren Bildschirm. Zu Beginn gilt es, die verschiedenen Grundlagen zu analysieren. Anhand derer und durch den Austausch mit den verschiedenen Stakeholdern eines Projekts, von Bauherren bis zum Gebäudebetreuer, werden passende Lösungen entwickelt. Es wird also nicht nur intern, sondern auch extern in Teams zusammengearbeitet. Frauen und Männer mit unterschiedlichsten Ausbildungen, Fachrichtungen und Herangehensweisen treffen aufeinander. Aus Gesprächen entstehen erst die wirklich guten Ideen für die Projekte. Dann wird gerechnet, räumlich geplant und Modelle sowie Schemas entwickelt, um diese umzusetzen.

Vor­mit­tags Schreib­tisch, nach­mit­tags Bau­stel­le

Ist der Ingenieursberuf rein technisch? Wer genau hinschaut stellt fest, dass das nicht ganz stimmt: denn auch die Kommunikation mit allen Projektbeteiligten und die Organisation sind wichtig. Neben den Rechen- und Planungsarbeiten werden auch regelmässig Präsentationen gehalten oder Baustellen besucht. Es wird der ganze Prozess begleitet, von den ersten Ideen bis zur Ausführung und Inbetriebnahme. Dadurch wird mit den unterschiedlichsten Personen und Stellen zusammengearbeitet, wie beispielsweise der Baukomission. Auch Kreativität, Innovation und Kompetenz sind gefragt, da Ingenieursberufe jeden Tag etwas Neues mit sich bringen und sich der Stand der Technik stetig weiterentwickelt.

Pro­jekt­bei­spie­le aus dem All­tag

Ganz konkret liegt aktuell eine der beruflichen Herausforderungen für eicher+pauli dabei, Stück für Stück von fossilen Energieträgern weg zu kommen. Bei den Projekten wird daher darauf geachtet, so viel CO2-Einsparung wie möglich zu erreichen. Wieso also nicht ein ganzes Areal autark betreiben? Wenn die benötigte Energie für das Heizen, Kühlen und den Strom selbst produziert wird, können ganze Quartiere unabhängig sein. Wie das beispielsweise mit Sonnenenergie erreicht werden kann, erarbeitet eicher+pauli in verschiedenen Projekten. Ein spannender Ansatz ist auch, mit wenig Technik mehr zu erreichen. Denn es kann heutzutage auch erfolgreich mit Aussenluft oder Regenwasser gekühlt und auf eine Kältemaschine verzichtet werden. Innovative Ideen wie diese sind es, die den Beruf so spannend machen.

Mehr zum In­ge­ni­eurs­be­ruf

Die vierteilige Videoreihe «Wir planen die Energiezukunft» zum Engineer’s Day findet mit diesem Beitrag ihren Abschluss. Im ersten Beitrag beschäftigte sich André Flückiger mit dem ehrgeizigen netto-null-Ziel für CO2 bis 2050. Daniel Trüssel erklärte im zweiten Video, wie die CO2-Minimierung in der Umsetzung und bei ganz konkreten Projekten funktionieren kann. Und wie die Digitalisierung die Gebäudetechnik revolutioniert und voranbringt, berichtete Andreas Wirz im dritten Teil der Reihe.

Beim Digital Talk mit einem unserer Lernenden am 04. März 2021 können Interessierte aus erster Hand mehr über Ingenieursberufe erfahren. Mehr Infos gibt’s hier.


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