Langfristige Kälteversorgung

Neue Käl­te­tech­nik-An­la­gen

Die Käl­te­tech­nik-An­la­gen des INO Ge­bäu­des des In­sel­spi­tals Bern muss­ten al­ters­be­dingt aus­ge­tauscht wer­den. Dies ist für einen ver­sor­gungs­si­che­ren und ener­gie­ef­fi­zi­en­ten Be­trieb der In­ten­siv- und Not­fall­me­di­zin auf Spit­zen­ni­veau not­wen­dig.

Das INO Gebäude ist das zentrale Intensiv- und Notfallzentrum des Inselspitals Bern. Die Kältetechnik-Anlagen im Geschoss C des INO Gebäudes versorgen unter anderem 20 Operationssäle mit Kälteenergie.

Durch­ge­hen­de Käl­teer­zeu­gung

Kälteversorgung ist für einen laufenden Spitalbetrieb unverzichtbar: Ein normaler Betrieb von OPs, Labormedizin oder auch Sterilgutversorgung ist ohne Kälteerzeugung nicht möglich. Alle Bereiche sind darauf angewiesen, dass die Kältegrundlastleistung durchgehend und ohne Unterbrechung zur Verfügung steht. Die vorhandenen Nutzungseinheiten verursachen ausserdem eine hohe interne Abwärme.

Altersbedingt musste die Kältetechnik im INO erneuert werden. eicher+pauli verantwortete unter dem Lead der Projektleitung des Inselspitals die Planung der Kälteanlagen wie Lüftung und führte im Auftrag des Inselspitals die Gesamtleitung des Projekts. Besondere Herausforderung: Der Umbau musste bei laufendem Spitalbetrieb gewährleistet sein. Die erste neue Kältemaschine wurde im April 2022 in Betrieb genommen.

Be­da­rf für Käl­te­leis­tung steigt

Die allgemeine Energieanalyse bei Spitalbauten zeigt, dass der Bedarf an Heizleistung tendenziell sinkt, dafür umso mehr Kälteleistung benötigt wird. Die Funktion des INO Gebäude erfordert eine autonome und langfristige Kaltwasser-Versorgungssicherheit. Der hohe Bedarf an Kälteleistung macht es unabdingbar, dass neben dem Kälteanschluss des Areals eine autonome Kälteerzeugung zur Verfügung steht. Nur so ist die Versorgung der Kältebezüger zuverlässig gesichert und stellt den fortlaufenden Betrieb sicher.

Umbau des Käl­te­sys­tems

Die Umbauplanung umfasste, die drei alten Kältemaschinen durch drei HFO-Kältemaschinen zu ersetzen. Parallel dazu mussten die dazugehörenden Komponenten der Gebäudeautomation, die gesamte Rückkühlanlage sowie die Peripherieanlagen der Verbraucher und Versorgungspumpen der entsprechenden Kälteerzeugungen erneuert werden. Die vorgängige Evaluation der Technologie hat aufgezeigt, dass die neu verwendeten Turbocore-Verdichter die Effizienz im Teillastbetrieb der Kälteerzeugung verbessern. Das neue Kältemittel erreicht zudem einen sehr tiefen Global-Warming-Potential-Koeffizient. Die Versorgungspumpen der Rückkühlung und der Verbraucher werden auf der Grundlage eine Zustands- und Kompatibilitätsprüfung, sofern notwendig, ersetzt.

Lang­fris­ti­ge Pla­nung

Sämtliche sicherheitsrelevanten Einrichtungen werden in Bezug auf den Einsatz von HFO-Kältemittel berücksichtigt und entsprechend eingeplant. Damit ist die Kälteerzeugung langfristig gesichert.

Langfristige Kälteversorgung im INO
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