Entwicklung Wärme­verbund Kaiseraugst

ei­cher+­pau­li plant einen be­deu­ten­den Wär­me­ver­bund mit Fern­wär­me

In Zu­sam­me­n­a­r­beit mit der AEW Ener­gie AG darf ei­cher+­pau­li einen be­deu­ten­den Wär­me­ver­bund in Kai­se­raugst ent­wi­ckeln. Ab Herbst 2021 hei­zen in der Über­bau­ung «Lie­b­rü­ti» rund 900 Woh­nun­gen, Re­stau­rants, ein Hal­len­bad und ein Ein­kaufs­zen­trum mit um­welt­freund­li­cher Fern­wär­me.

Die AEW Energie AG will in Kaiseraugst einen Wärmeverbund umsetzen. Für die Planung und Umsetzung der Heizzentrale, des Fernwärmenetzes und der Sanierung von Unterstationen wurde eicher+pauli beauftragt. 2015 startete das Projekt mit einer Untersuchung der Machbarkeit. Das Ziel: einen Wärmeverbund erstellen, der mehrere Liegenschaften mittels einer zentralen Wärmeerzeugungsanlage mit Wärme für Brauchwasser und Raumheizung versorgt.

Viel Leis­tung für viele Woh­nun­gen

Die Ende der 1970er-Jahre erstellte Überbauung «Liebrüti» umfasst 900 Wohnungen, Restaurants, ein Hallenbad und ein Einkaufszentrum. Allein hierfür werden 6.5 Megawatt Leistung installiert. Weitere 2.6 MW stehen für weitere Interessenten an einem Anschluss an das Fernwärmenetz zur Verfügung. Genug Kapazität, um noch einmal 520 Wohnungen zu versorgen. Aber nicht nur Wohnbauten sind denkbar, auch die Industrie oder öffentliche Bauten können Teil des Wärmeverbunds werden. Erzeugt wird die benötigte Wärme in einer neuen Heizzentrale an der Rinaustrasse. Sie wird zum Grossteil mit Holz befeuert (5 MW), die Spitzenlasten werden mit zusätzlichen Kesseln und fossilen Brennstoffen abgedeckt.

ei­cher+­pau­li über­nimmt die Ge­ne­ral­pla­nung

Für den Wärmeverbund übernimmt eicher+pauli sämtliche Planungsdisziplinen: von der Projektdefinition über die Ausschreibungen für den Bau, die Detailplanung bis hin zum Anschluss und der Inbetriebnahme. Disziplinen, die nicht intern abgedeckt werden, werden an Subplaner vergeben. Das sind beispielsweise ein Bauingenieur, Elektro- und MSR-Planer (Mess‑, Steuerungs- und Regelungstechnik) und ein Ingenieur für den Spezialtiefbau.

Zwei gros­se Her­aus­for­de­run­gen

Weil Anwohner erhöhte Emissionen durch das Verbrennen von Altholz befürchteten, wurde das Projekt mit Einsprachen bekämpft. In Verhandlungen mit den Behörden wurde deutlich, dass keine problematischen Holzbrennstoffe zur Befeuerung verwendet werden. Um dies nachweisen zu können, wurde eine Auflage erteilt: ein Reporting von kontinuierlichen Messresultaten der Emissionsaufzeichnungen muss die Einhaltung der Emissionen nachweisen. Eine Massnahme, die mit massgebenden Kostenfolgen verbunden ist. Zudem muss die Überbauung «Liebrüti» mit all ihren Wohnungen im laufenden Betrieb vom Heizen mit Gas auf das Heizen mit Fernwärme umgestellt werden. Dazu werden sieben Unterstationen umgebaut und saniert.

Sta­tus quo

Aktuell befindet sich eicher+pauli mit dem Bau der Heizzentrale mitten in der Ausführungsphase. Nach der Fertigstellung des Gebäudes erfolgt der Einbau der technischen Installationen und anschliessend die Inbetriebnahme der Anlage. Das soll im Herbst 2021 geschehen. Beim Fernwärmenetz wurden grosse Teile bereits erstellt, der Leitungsbau ist jedoch noch nicht abgeschlossen.

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